STFramework.include("/sthome/de/weblex/weblex.js");
SpinTag Web-Lexikon

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A

Apache

Der Apache ist der mit großem Vorsprung marktführende Webserver. Er ist Open Source - d.h., jeder kann zur Entwicklung beitragen oder den Code seinen Wünschen entsprechend anpassen. Der Einsatz ist kostenlos.
Entwickelt wird der Apache von der Apache Foundation, die inzwischen auch viele andere Projekte betreut.

weiterführende Links:
Apache Foundation
http://www.apache.org

AJAX

AJAX (Asynchronous Javascript and XML) steht für ein Konzept, um Daten zwischen einem Server und dem Browser auszutauschen, ohne dass die Seite mit jeder Anfrage komplett neu geladen werden muss.
Der Browser lädt zunächst eine Webseite bestehend aus HTML, CSS und JavaScript. Wenn der Benutzer dann eine Aktion ausführt, beispielsweise auf einen Link klickt, wird im Hintergrund eine HTTP-Anfrage an den Server geschickt. Dieser antwortet zumeist mit einem XML-Dokument, aus dem die Daten über das DOM gelesen und ebenfalls über das DOM in das bestehende HTML-Dokument eingefügt werden.
AJAX-basierte Webanwendungen sind im Unterschied zu klassischen Webanwendungen asynchron: Der Benutzer kann weitere Aktionen durchführen, während die HTTP-Anfrage noch übertragen bzw. bearbeitet sowie die Antwort übertragen wird. Bei traditionellen Webanwendungen hingegen muss der Anwender nach einer Aktion warten, bis eine komplette neue HTML-Seite dynamisch generiert und übertragen wurde. Durch AJAX bleibt der Benutzer immer auf einer Seite, die mittels JavaScript/DOM verändert wird.
Durch AJAX sind Anwendungen im WWW möglich, die Desktop-Anwendungen ähneln. Der Benutzer erhält unmittelbar Rückmeldung auf seine Eingaben und es gibt keine Pausen, in denen die Anwendung nicht ansprechbar ist.

weiterführende Links:
Artikel über AJAX in Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/AJAX

Applet

Ein Java-Programm, das vom Server geladen und im Browser des Clients ausgeführt wird. Java-Applets laufen in einer sog. Sandbox. Innerhalb der Sandbox darf das Programm frei agieren, aber es darf nicht auf Bereiche außerhalb der Sandbox zugreifen, wie etwa die Festplatte des Clients. Es darf auch nur mit dem Server kommunizieren, von dem es geladen wurde. Dieses Prinzip macht Java sehr sicher.

ASP

  1. Abk. für Active Server Pages:
    Dokumente, die nicht wie einfache HTML-Seiten statisch auf dem Server zum Abruf bereitliegen, sondern die dynamische Elemente in Form von Skripten (z.B. JavaScript oder VB-Script) enthalten, die beim Abruf der Seite ausgeführt werden und den Inhalt der Seite erst dann vervollständigen. Active Server Pages sind die Microsoft-Variante des Konzepts des Server Side Scripting (proprietär).
  2. Abk. für Application Service Provider:
    ASPs sind Dienstleistungsunternehmen, die anwendungsorientierte Services anbieten, indem die Nutzung von Anwendungsprogrammen via Internet ermöglicht wird, da diese auf externen Servern laufen. Es können somit Software-Funktionen über das Netz bezogen werden. Vorteil: Die Komplexität von Software und Rechnerleistung am Arbeitsplatz wird reduziert und in das Netz verlagert.

B

Browser

Eine Software zur visuellen Darstellung von HTML-Dokumenten auf einem Client.
Viele Browser zeigen inzwischen auch XML an oder haben (wie der W3C-eigene Browser) einen Viewer für SVG integriert.
Zu den bekanntesten Browsern gehören der Internet Explorer (im Moment eindeutiger Marktführer) und der Netscape Navigator. Desweiteren seien noch Mozilla (Open-Source-Browser), Safari (Apple MacIntosh), Opera und der Konqueror (Linux) genannt.

C

Cache

Ein Zwischenspeicher, der dazu dient, Daten, die schon einmal übertragen wurden, nicht noch einmal zu übertragen, sondern stattdessen die zuvor geladenen Daten zu verwenden, da die Datenübertragung immer die langsamste Komponente darstellt. Damit ein aktueller Inhalt gewährleistet ist, fragt der Client jedoch in der Regel nach, ob sich die Daten auf dem Server inzwischen geändert haben. Falls ja, wird die Kopie im Cache verworfen und die Daten neu angefordert. Wie oft der Client nachfragen soll, kann im Browser eingestellt werden.

Cascading Style Sheets (CSS)

Eine Sprache zur Beschreibung der visuellen Umsetzung eines HTML- Dokuments. Als erkannt wurde, dass die Integration von Gestaltungsmöglichkeiten in HTML selbst zu dem Problem führt, dass Inhalt und Form untrennbar verbunden werden, wurden die gestalterischen Möglichkeiten aus HTML herausgelöst und in den Cascading Style Sheets realisiert. Cascading (kaskadierend) wurden diese deswegen genannt, weil der Standard vorsieht, dass mehrere Style Sheets auf ein Dokument angewandt werden können, wobei die Definitionen kaskadenförmig interpretiert werden, d.h. von übergeordneten Elementen auf untergeordnete vererbt werden und gröbere von feineren Definitionen überschrieben werden. CSS Level 1 (CSS1) enthielt lediglich die Möglichkeiten zur textlichen Gestaltung von HTML-Dokumenten, während unter der Bezeichnung CSS-P (CSS Positioning) die Möglichkeit der freien Positionierung von Elementen erarbeitet wurden. In CSS Level 2 (CSS2) wurden die Möglichkeiten des CSS-P jedoch einbezogen, da eine genaue Abgrenzung zwischen textueller Gestaltung und Positionierung umstritten und willkürlich war.

CGI - Common Gateway Interface

Eine Schnittstelle, die ermöglicht, dass Programme auf einem Server, die durch HTTP-Requests angestoßen werden, HTML-Inhalte generieren können und diese dann an den Client geschickt werden. Hierdurch ist die dynamische Generierung von Dokumenten, z.B. abhängig von Anwendereingaben, möglich. Die Programme werden meist in einer Skriptsprache wie Perl realisiert, man spricht daher auch von CGI-Skripten.

Client

Computer, an dem der Anwender arbeitet. Er fordert Daten an und stellt sie für den Anwender grafisch dar, teilweise werden auch Daten, die der Anwender eingibt, wieder verschickt. Ein Browser ist eine typische Client-Anwendung. Bei einem Thin Client findet keine wesentliche Verarbeitung von Daten auf dem Client statt, abgesehen von der Darstellung von Ausgaben und der Prüfung von Eingaben (wie z.B. bei einem Browser), während ein Fat Client auch einen wesentlichen Teil der Datenverarbeitung selbständig übernimmt (wie z.B. eine Textverarbeitung).

Content Management System (CMS)

System, dass die Verwaltung der Inhalte einer Website erleichtert. Bei großen und dynamischen Websites ist der Verwaltungsaufwand sehr hoch. Content Management Systeme trennen Inhalt vom Layout, so dass für inhaltliche Updates kein Webdesigner und kein Webprogrammierer mehr benötigt wird, sondern dies rein redaktionell durchgeführt werden kann. Auch Freigabesysteme und Versionierungsmöglichkeiten sind Teil eines solchen Systems.

Crawler

Suchprogramm, welches über Verknüpfungen (Hyperlinks) das World Wide Web nach Inhalten durchsucht oder auch für Suchmaschinen indiziert. Synonyme: Spider, Robot.

D

DNS

Abk. für Domain Name Services

Document Object Model (DOM)

Um die Darstellung eines HTML-Dokuments interaktiv im Browser beeinflussen zu können, ist ein dynamisches Modell des Dokuments, das sogenannte "Document Object Model" (DOM) notwendig. Das DOM ist in der Lage jedes einzelne HTML-Element als Objekt zu repräsentieren und dessen Zustand wiederzugeben - ein HTML-Dokument erhält die Struktur eines Objektbaumes. Programmierer können somit auf die einzelnen Elemente als Objekte zugreifen und diese manipulieren. Das DOM hat eine objektorientierte Sichtweise und bietet mit seiner Spezifikation plattform- und sprachunabhängige Zugriffsmethoden.
Die DOM-Spezifikation Level 1 wird leider nicht von allen gängigen Browsern unterstützt. Trotzdem gilt DOM als Basis für dynamisches HTML (DHTML) der Zukunft. DHTML baut auf den Möglichkeiten von HTML 4.0 auf, es erweitert es allerdings nicht um neue Elemente, sondern benutzt die dort eingeführte Möglichkeit Scripte und Events zu behandeln - erst durch die Kombination von HTML, Scriptsprachen (praxisbewährt JavaScript) und StyleSheets wird die Dynamik eines Dokumentes ermöglicht. Es können gezielt Inhalte ausgetauscht und aktualisiert werden, ohne dafür eine gesamte Seite neu laden zu müssen, da diese nach einmaligem Laden bereits im Speicher lokal verfügbar ist. Das interaktive Zusammenspiel zwischen Webseite und Nutzer ermöglicht ein dynamisches Geschehen am Monitor. Das DOM wird vom W3C standardisiert.

Domain

Logische Adresse im World Wide Web, die aus Buchstaben und Zahlen bestehen kann und die, da für Menschen sehr viel leichter merkbar, statt der IP-Adresse verwendet wird, die nur aus Zahlengruppen besteht. Dennoch ist die IP-Adresse weiterhin die eigentliche Adresse und die Umsetzung der Domain in die IP-Adresse wird vom Browser automatisch durch die Anfrage bei einem Domain Name Server (DNS) vorgenommen. Eine Domain besteht aus mehreren Teilen, die durch Punkte von einander getrennt werden. Der letzte Teil ist die sog. Top Level Domain, der vorletzte die sog. Second Level Domain. Top Level Domains (TLDs) stehen nur in begrenzter Zahl zur Verfügung; neben den internationalen TLDs (momentan noch com, net und org, weitere in Planung) gibt es für jedes Land eine weitere TLD. Einige Länder unterteilen ihre TLD durch Second Level Domains weiter (z.B. Großbritannien), andere nicht (z.B. Deutschland). Davon hängt ab, ob erst der dritte oder schon der zweite Teil der Domain frei wählbar ist. Die Vergabe des frei wählbaren Teils unterliegt bei den landesspezifischen TLD den jeweiligen nationalen Regelungen, bei den internationalen (noch) dem US-Recht.

Dynamic HTML (DHTML)

Eine Erweiterung von HTML, um Möglichkeiten der dynamischen Anpassung und Änderung mit Hilfe von Cascading Style Sheets und einer JavaScript-Schnittstelle. DHTML ist somit keine eigene Sprache, sondern wird als Sammelbegriff für das Zusammenspiel zwischen HTML, CSS und JavaScript verwendet.

E

ECMAScript

Offizielle und politisch korrekte (da herstellerunabhängige) Bezeichnung für JavaScript. Die ECMA (European Computer Manufacturer Association) ist ein europäisches Standardisierungsinstitut mit internationaler Anerkennung, welches ECMAScript unter der Bezeichnung ECMA-262 standardisiert hat.

weiterführende Links:
European Computer Manufacturer Association (ECMA)
http://www.ecma-international.org

Extranet

Ein Netz, das wie ein Intranet logisch vom Internet getrennt ist, das aber die Infrastruktur des Internets nutzt um z.B. zwischen verschiedenen Standorten Daten auszutauschen.

F

Fat Client

Client mit hoher Verarbeitungslogik

FTP - File Transfer Protocol

Das technische Protokoll, das im Internet zur Übertragung von Dateien jeglicher Art verwendet werden kann.

G

Gateway

Softwarekomponente, die eine kontrollierte Verbindung zwischen zwei Netzen, meist einem Intranet und dem Internet, herstellt. Der gesamte Datenverkehr in beiden Richtungen läuft über das Gateway.

H

HTML - HyperText Markup Language

HTML ist eine Seitenbeschreibungssprache für Webdokumente. HTML war ursprünglich als Sprache gedacht, die wissenschaftliche Dokumente nach rein inhaltlichen Gesichtspunkten strukturieren sollte. Da sie von Wissenschaftlern aller Gebiete verwendet werden sollte, war die leichte Erlernbarkeit und Handhabung ein wichtiger Aspekt, was auf der anderen Hand aber auch die Möglichkeiten einschränkte. Später (bis HTML 3.2) kamen Sprachelemente zur visuellen Gestaltung hinzu, aber dies erwies sich als Sackgasse, da Inhalt und Form untrennbar vermischt wurden. Die Gestaltung wurde in der aktuellen Version 4.0 daher ausgelagert und die Steuerung zur Visualisierung von HTML-Dokumenten in die Cascading Style Sheets verlegt, was eine wesentlich bessere Trennung von Form und Inhalt ermöglicht. HTML wird vom W3C standardisiert.

HTTP - HyperText Transfer Protocol

Das technische Protokoll, das im Internet zur Übertragung von HTML-Dokumenten verwendet wird.

HTTPS

HTTP über SSL

I

Internet

Das Netz der Netze: Die Gesamtheit aller weltweit vernetzten Computer.

Internet Explorer (IE)

Browser der Firma Microsoft. Wurde von Microsoft entwickelt, kostenlos verteilt und in Windows integriert, um Netscape Marktanteile abzunehmen. Die Vorgehensweise wurde übrigens als Ausnutzung einer Monopolstellung in den USA gerichtlich untersucht, aber zu dem Zeitpunkt hatte Netscape den Kampf bereits verloren. Erste Versionen des Internet Explorers waren qualitativ kein Vergleich zum Netscape Navigator, aber die geballte Kraft der Entwicklungsabteilung von Microsoft schaffte es, die Qualität so hoch zu schrauben, dass die Version 4 mit Netscape gleichzog, wenn nicht sogar bereits besser war. Der Konkurrenzkampf führte jedoch auch zu unterschiedlichen HTML-Erweiterungen und damit zum Problem der Cross-Browser Programmierung.

IMAP - Internet Message Access Protocol

Neueste Entwicklung im Bereich der E-Mail Protokolle ist IMAP, welches es nun auch gestattet, Mails bereits auf dem Server nach bestimmten Begriffen zu durchsuchen (Volltext und Betreff) und nur zu empfangen, die bestimmten Schlüsselwörtern entsprechen. Damit könnte der Anwender bereits serverseitig die krassierende Junk-Mail-Flut (= auch unsollicited mail genannt) eindämmen.

Intranet

Ein Netz, das auf der Technik des Internets beruht, das aber eine eigene Infrastruktur hat und logisch vom Internet getrennt ist, so dass ein Zugang nur von innerhalb des Netzes möglich ist.

ISP - Internet Service Provider

Eine Firma, die einen Zugang zum Internet bietet. Dies kann als Wähl- oder Standleitung realisiert werden. Im weiteren Sinne auch eine Firma, die über eigene Webserver die Bereitstellung von Inhalten ermöglicht (sog. Webhosting).

J

Java

Objektorientierte Programmiersprache von Sun, deren primärer Nutzen in seiner Plattformunabhängigkeit liegt, d.h. ein in Java geschriebenes Programm läuft auf jedem Computer, ohne dass es geändert oder auch nur neu kompiliert werden muss. Dies wird gewährleistet, in dem die Programme in den Code einer virtuellen Maschine, der Java Virtual Machine (kurz Java VM) umgesetzt werden. Diese Maschine wird virtuell genannt, weil sie nicht wirklich existiert; statt dessen wird auf jeder Plattform eine plattformspezifische Java VM bereitgestellt, so dass die Programme selbst auf jeder Plattform lauffähig sind.

Java Server Pages (JSP)

Server-seitige Erweiterung, die es ermöglicht Java- Funktionalität zur dynamischen Generierung von Seiten-Inhalten zu nutzen. Dabei werden spezielle JSP-Tags zur Verfügung gestellt, mit denen Java-Objekte angesteuert werden können. Außerdem kann Java-Code direkt in der Seite integriert werden. Der Code wird bei Abruf der Seite ausgeführt und ermöglicht damit dynamische Seiten-Inhalte und komplexe Verarbeitungslogik. Vorteil gegenüber PHP ist die Möglichkeit, die Verarbeitungslogik und die Seitengestaltung wesentlich besser voneinander zu trennen, da die Logik komplett außerhalb des Dokuments codiert werden kann.

JavaScript

Scriptsprache, die von Netscape in Version 2 des Navigators integriert wurde, um dynamische Elemente zu ermöglichen. JavaScript hieß ursprünglich LiveScript und hat - abgesehen von Namen und der ähnlichen Sprachsyntax - nichts mit Java zu tun. Die Bezeichnung war aus Marketing Gründen geändert worden (Java wurde gerade sehr populär) als Netscape und Sun eine strategische Allianz eingingen. Microsoft übernahm die Idee in Version 3 des Internet Explorers, taufte die Sprache aber JScript. JScript wurde später um Microsoft-spezifische Elemente erweitert. Die offizielle und herstellerunabhängige Bezeichnung lautet ECMAScript. Neben dem clientseitigem JavaScript, das im Browser ausgeführt wird, gibt es auch ein serverseitiges JavaScript, das auf dem Server zur Erzeugung dynamischer Dokumente ausgeführt wird (vgl. ASP).

JScript

Microsoft-spezifische Erweiterung von JavaScript, die sich nicht durchgesetzt hat.

K

Keywords

Stichwörter, an Hand derer ein Dokument im Index von Suchmaschinen gespeichert wird und nach denen dort dann gesucht werden kann. Über das Meta-Tag Keywords können weitere wichtige Stichwörter angegeben werden, die im Text des HTML-Dokuments selbst nicht enthalten sind.

M

Meta Tag

Allgemeines HTML-Tag zur Angabe sog. Meta-Informationen, also Informationen, die nicht sichtbar sind. Die häufigste Verwendung der Meta-Tags ist die, Angaben für Suchmaschinen zu machen, die im sichtbaren Teil des Dokuments nicht enthalten sind. Dazu gehören zusätzliche Stichwörter (Keywords), eine Zusammenfassung des Dokumeninhalts (Abstract) oder Instruktionen für Suchroboter (Robots). Nicht alle Suchroboter berücksichtigen alle Meta-Tags.

MySQL

MySQL ist eine populäre Open-Source-Datenbank.Sie ist ein wesentlicher Bestandteil von LAMP (Linux, Apache, MySQL, PHP / Perl / Python), einer schnell wachsenden Open-Source-Lösung für den Unternehmenseinsatz. Immer mehr Unternehmen nutzen LAMP wegen den geringen Kosten als Alternative für teure, proprietäre Software-Plattformen.

weiterführende Links:
MySQL AB
http://mysql.com

N

Netscape Navigator

Browser der Firma Netscape. War lange Zeit Marktführer und De-facto-Standard und wurde als Shareware vertrieben. Als Microsoft begann, Marktanteile im Internet zu erkämpfen und den Internet Explorer kostenlos zu verteilen und in seine Betriebssysteme zu integrieren, verlor Netscape seine Anteile und seinen Einfluss am Markt. Netscape musste seinen Browser ebenfalls kostenlos verteilen und stellte die intensive Produktpflege im wesentlichen ein. Als Netscape die Sourcen des Browsers freigab, begann die Open-Source-Gemeinde die Entwicklung des neuen Browsers Gecko, der sich streng an den Standards des W3C orientiert und als neue Layout-Engine in Netscape 6 integriert wurde. Daher ist Netscape 6 auch nicht abwärtskompatibel mit den Netscapespezifischen HTML-Erweiterungen früherer Versionen.

O

Objekt

Software-Baustein aus der objektorientierten Software-Technologie, das ähnlich wie ein reales Objekt bestimmte Eigenschaften (Attribute) und Manipulationsmöglichkeiten (Methoden) hat. Die Softwareentwicklung anhand von Objekten hat den Vorteil, dass sich zum einen komplexe Probleme leichter in überschaubare Teilprobleme zerlegen lassen und dass zum andern die resultierende Software einfacher zu erweitern ist. Sie ist derzeit die modernste Art der Softwareentwicklung.

Open Source

Open Source bedeutet im Allgemeinen: der Quellcode eines Programms liegt vor und darf frei verändert werden. Der Einsatz ist kostenlos.
Im Gegensatz dazu Closed Source: Programme liegen nicht als Quellcodes, sondern als kompilierte Maschinensprache vor. Die Nutzung kostet meist Lizenzgebühren.
Entscheidend aber ist auch, unter welcher Lizenz ein Quellcode veröffentlicht wird. Es gibt verschiedene Open-Source-Lizenzen, von denen einige z.B. vorschreiben, dass veränderter Code auch wieder als Open Source freigegeben wird.
Eine der bekanntesten Open-Source-Lizenzen ist die "GNU General Public License".

weiterführende Links:
GNU.org
http://www.gnu.org

Open Standards Architecture (OSA)

(sinngemäß: Architektur nach offenen Standards) Software- und Hardware-Architektur, die die Folgen proprietärer Standards zu vermeiden sucht, indem die gesamte Architektur auf offenen Standards aufgebaut wird; also Standards, die von unabhängigen Expertengruppen definiert werden und daher nicht der Willkür eines einzelnen Herstellers unterliegen. Auf Grund der starken Tendenz der Anwender zu solchen offenen Standards gehen die Hersteller immer mehr dazu über, eigene Standards offenzulegen und die weitere Standardisierung einer solchen Expertengruppe zu überlassen. Um dennoch Einfluss auf die weitere Entwicklung ausüben zu können, wird versucht, eigene Mitarbeiter in die Expertengruppen zu bringen, die dann dort die Interessen des Herstellers vertreten können - auch gegenüber Wettbewerbern, die natürlich auf die gleiche Weise vorgehen.

P

Perl - Practical Extraction and Report Language

Perl ist eine serverseitige Skriptsprache zur Erstellung von CGI-Programmen.

PHP

Die Bezeichnung PHP setzt sich folgendermaßen zusammen: rekursives Akronym für: "PHP: Hypertext Preprocessor". Ursprünglich "Personal Home Page Tools".
Sie ist eine kostenlose serverseitige interpretierte Skriptsprache.
Sie wurde speziell für Web-Anwendungen entwickelt, bietet eine breite Datenbankunterstützung (z.B. MySQL) und gilt in diesem Bereich als sehr leistungsfähig. Sie ermöglicht es, schnell und mit verhältnismäßig wenig Aufwand dynamische Websites im Internet zu erstellen.
Im Gegensatz zu HTML oder JavaScript wird der Quelltext nicht direkt an den Browser übermittelt, sondern erst vom Server ausgeführt. Die Ausgabe des Skriptes, in den meisten Fällen eine HTML-Seite, wird dann an den Browser (Client) geschickt. Der PHP-Quelltext der Seite bleibt somit auf dem Server, nur der generierte Code ist für den Besucher einsehbar.
Maßgeblich beeinflusst wurde PHP von Sprachen wie C und Perl.

weiterführende Links:
PHP-Homepage
http://www.php.net
Geschichte von PHP
http://www.php.net/manual/de/history.php
FAQ der Newsgroups de.comp.lang.php.
http://faq-php.de
Deutschsprachige Site rund um das Thema
http://www.php-center.de

Plain HTML

Diese Bezeichnung steht für reines HTML: d.h. eine Webseiten-Gestaltung nur mittels HTML erstellt und ohne Verwendung von dynamischen Elementen wie z.B. JavaScript oder properietären Plugins.
Da entweder dynamische Elemente nicht von allen Browsern unterstützt werden, oder vom Anwender abgeschaltet sein können oder auch in manchen Firewalls ausgefiltert werden, ist es wichtig, Webseiten so zu gestalten, dass diese auch in Plain HTML angezeigt werden können und funktionieren - will man nicht von vornherein den möglichen Benutzerkreis einschränken und hat nur eine bestimmte Zielgruppe, die man ansprechen möchte.
DHTML ist dadurch nicht grundsätzlich ausgeschlossen, die Navigation und andere elementare Funktionen sollten jedoch auch ohne DHTML-Unterstützung funktionsfähig bleiben.

POP Protokoll

POP (Post Office Protocol) bezeichnet ein technisches Protokoll zum Empfangen von E-Mails von einem zentralen Rechnersystem (Mailserver) auf das Arbeitsplatzsystem eines Benutzers (Client).
Es existieren die Versionen POP2 und POP3, die untereinander nicht kompatibel sind. Die erste Version, POP2, wurde Mitte der 80er Jahre zum Standard erhoben und erforderte zwingend das SMTP-Protokoll. Die aktuelle Version, POP3, kann auch ohne SMTP verwendet werden.
POP3 hat den Vorteil, dass die E-Mails nach dem Herunterladen noch auf dem Server belassen und/oder diese nach Bedarf gelöscht werden können. Die auf den Rechner geladenen E-Mails können anschließend ohne bestehende Internet-Verbindung gelesen werden.
Zur Authentifizierung benutzt POP3 den in Klartext geschriebenen Benutzernamen und das Passwort.
Zum Versenden von E-Mails über einen Mailserver dient allein das SMTP-Protokoll.
Beide Protokolle ergänzen sich: in nahezu jedem E-Mail-Client (Outlook (Express), Eudora, TheBat! etc.) werden heutzutage sowohl SMTP als auch POP3-Mailserver angegeben.

siehe auch IMAP-Protokoll

Die Abkürzung POP kann auch für (Einwahlknoten) stehen.

proprietär

Proprietär ist ein Begriff aus dem Lateinischen: "Proprietät = Eigentum", und kennzeichnet ein herstellerspezifisches Protokoll und/oder einen Softwarestandard und damit ein geschlossenes (nicht dokumentiertes) System. Dieses System ist zu anderen Systemen inkompatibel und wird nicht auf einer öffentlichen Plattform spezifiziert - es sichert anhaltende Herstellerabhängigkeit. Zur Vermeidung der Plattformabhängigkeit setzt man heute auf eine Open Standards Architecture.

Provider

Englische Bezeichnung für "Anbieter". Ein Provider ist eine Institution, die Netzdienstleistungen erbringt, wie beispielsweise einen Internet-Zugang ermöglichen.

Proxy

Ein Cache für Dokumente im World Wide Web, der zur Verringerung der Datenübertragungen führt. Proxys können zu Problemen führen, wenn sie nicht korrekt konfiguriert sind, indem dem Client veraltete Daten zur Verfügung gestellt werden. Es gibt daher die Möglichkeit HTML-Dokumente von der Zwischenspeicherung in Proxys auszuschließen, indem das Meta-Tag "Pragma" mit "no-cache" angegeben wird.

R

Request

Ein Request ist ein Vorgang, bei dem ein Client beim Server einem bestimmten Dienst anfordert. Der Request wird vom Web-Server in Empfang genommen und je nach Art des Requests gleich abgearbeitet oder weitergeleitet.

Robot

Suchprogramm, welches über Verknüpfungen (Hyperlinks) das World Wide Web nach Inhalten durchsucht oder auch für Suchmaschinen indiziert. Synonyme: Crawler, Spider.

robots.txt

Die robots.txt Datei sollte sich im Root-Verzeichnis eines Web-Servers befinden und teilt den Robots von Suchmaschinen mit, was sie innerhalb der Website dürfen und was nicht.

S

Server

aus dem Englischen "to serve" (dienen, jemanden versorgen) abgeleitet.
  1. zentraler Rechner (Hardware), der den Clients Daten, Speicher und Ressourcen zur Verfügung stellt.
    Typische Server-Betriebssysteme sind: Microsoft Windows Server und verschiedene Unix-Derivate wie Sun Solaris und Linux.
  2. Anwendung (Software), die bestimmte Dienste anbietet, auf die mit Hilfe spezieller Anwendungen (Clients) zugegriffen werden kann.

Typische Server-Anwendungen sind:

  • Web-Server, der auf die Anfragen eines Client (z.B. Web-Browser) reagiert, indem er die angeforderten Dateien übermittelt.
  • Application Server (Anwendungsserver), auf dem ausschließlich Anwendungsprogramme laufen, die in einem Netzwerk allen Anwendern zur Verfügung stehen.

Server Side Includes

Es handelt sich hierbei um ein browserunabhängiges Verfahren, bei dem dynamische Web-Seiten generiert werden. Ein HTTP-Server, der SSI beherrscht, kann die vom Client abgerufenen Dokumente vor der Auslieferung überarbeiten und darin enthaltene Befehle ausführen bzw. dynamische Informationen einflechten. Auf diese Weise lassen sich wiederkehrende Elemente wie Menüleisten, Fußzeilen oder Adressen ganz einfach in eine beliebig große Zahl von Seiten einbetten. Webseiten, die Server Side Includes enthalten, besitzen normalerweise -.shtml als Datei-Endung. SSI verlangsamt jedoch den HTTP-Server, da er jede Seite erst bearbeiten muß, bevor er sie verschickt.

Servlet

Servlets sind Java-Applets, die auf einem Web-Server ausgeführt werden.

SMTP - Simple Mail Transfer Protocol

SMTP ist ein Standard-Protokoll mit dem E-Mails im Internet verschickt werden. Das Protokoll ist textorientiert und setzt auf dem TCP-Protokoll auf. Der Nachteil ist, dass SMTP keine Passwortabfrage kennt.
Abhilfe: die Kommunikation mit dem Mailserver nach dem Prinzip "SMTP-after-POP" oder auch "POP-Before-SMTP" zu realisieren. Dieses Verfahren ermöglicht die im Standard-SMTP-Protokoll fehlende Authentifizierung, indem erst die Nachrichten abgerufen werden müssen, bevor sie versendet werden können. Da beim Abruf eine Passwortabfrage über POP3 stattfindet, ist die Authentifizierung des Absenders gewährleistet.
Das vergleichsweise aufwändig zu implementierende "SMTP-After-POP" wird zunehmend durch die SMTP-Erweiterung "SMTP-Auth" ersetzt.

SOAP

SOAP ist ein XML-basiertes Protokoll, welches zur Kommunikation verschiedener Systeme aus unterschiedlichen Umgebungen über das Internet und zur Durchführung von Remote Procedure Calls eingesetzt wird. Eine übliche Kombination ist SOAP über HTTP und TCP.
Ursprünglich war SOAP die Abkürzung für Simple Object Access Protocol (Einfaches Objekt-Zugriffs-Protokoll), seit Version 1.2 ist SOAP jedoch offiziell keine Abkürzung mehr, da es nicht mehr nur dem Zugriff auf Objekte dient.

Spider

Suchprogramm, welches über Verknüpfungen (Hyperlinks) das World Wide Web nach Inhalten durchsucht oder auch für Suchmaschinen indiziert. Synonyme: Crawler, Robot.

SSI

SSL-Protokoll - "Secure Socket Layer"-Protokoll

Das SSL-Protokoll ist ein Protokoll, das zur Verschlüsselung von zu übertragenen Daten im Internet sorgt.
SSL setzt auf TCP/IP auf und kann in Verbindung mit den Anwendungsprogrammen SMTP, Telnet, dem FTP-Protokoll und HTTP eingesetzt werden. Der Datenaustausch findet beim SSL-Protokoll auf der Transportschicht statt. Das von Netscape entwickelte Protokoll sorgt für eine komplexe 128-Bit-Verschlüsselung der Daten. Die hohe Sicherheit wird dadurch garantiert, dass der Schlüssel zur Dechiffrierung nochmals individuell festgelegt werden muss und nur beim Anwender gespeichert ist.

T

Tag

Englische Bezeichnung für "Auszeichnung, Markierung, Etikett".
HTML-, XML-Befehle werden auch als "Tags" bezeichnet. Sie stehen meist zu Beginn und am Ende eines Textabschnitts im Quelltext eines Dokuments und werden in spitze Klammern gesetzt. In diesen Klammern steht die jeweilige Anweisung an den Browser. Der Text dazwischen ist der "Gültigkeitsbereich" für die betreffenden Tags. Der Browser interpretiert die Tags und führt sie aus.

TCP/IP - Transmission Control Protocol/Internet Protocol

TCP/IP ist das Standard-Internet-Protokoll und bildet die Basis der gesamten Internet-Kommunikation. Es organisiert den Datentransport in Lokalen Netzwerken (LAN) und dem Internet.

Thin Client

Ein Thin Client ist ein preisgünstiges Endgerät in einer serverbasierten Netzwerk-Architektur. Dieser Netzwerk-Computer benötigt weder leistungsstarke Prozessoren noch große Speicherkapazitäten, da die Applikationen auf einem zentralen Server liegen. Thin Clients sind für den Einsatz in Application Server Umgebungen konzipiert.

U

URI - Uniform Resource Identifier

Ein URI dient zur eindeutigen Identifizierung eines bestimmten Inhalts im Internet. Die (der) URL ist die bekannteste Untergruppe eines URI.

URL - Uniform Resource Locator

Englische Bezeichnung für "Internetadresse".
Über eine URL sind Dateien im Internet eindeutig addressierbar. Diese Adressierungsform beschreibt innerhalb eines Netzes den gesamten Weg zu einer Datei. Die URL setzt sich aus der Übertragungsart (z.B. HTTP, FTP, etc.) zusammen, dem Rechner (Server), der die Information beinhaltet, dem Verzeichnispfad und dem Dateinamen. Wird kein konkretes Dokument angegeben, wird automatisch nach einem Dokument "index.html" gesucht und angezeigt.
Im Sprachgebrauch ist "die URL" (als Synonym zu: die Adresse) oder "der URL" (von: der Locator) vertreten.

Usability

Usability (neudeutsch für Benutzungsfreundlichkeit) ist ein recht abstraktes Qualitätsmerkmal einer Softwarelösung oder eines Produktes. Obwohl man nahezu alle hier angegebenen Konzepte auf Software im Allgemeinen beziehen kann, werden sich die Beispiele und Lösungskonzepte an Web-Applikationen orientieren.

Usability lässt sich am einfachsten beschreiben indem man die erzielbaren Effekte auflistet:

  • Reduzierung der Zeit um eine Aufgabe zu erfüllen
  • Reduzierung der Fehler
  • Reduzierung des Lernaufwandes
  • Reduzierung der Frustration

Jakob Nielsen, ein anerkannter Usability-Experte, ist u.a. dafür bekannt seine Erkenntnisse recht drastisch zu formulieren. Beispiele dafür sind "Don't make me think!" oder "the user is almost always at some other web site". Diese Aussage betont die Wichtigkeit, die die Einfachheit einer Lösung hat, die Bedeutung des Einhaltens von Konventionen, das Vermeiden von Überraschungen.
Für Web-Applikationen toleriert der Nutzer keine Einarbeitungszeit. Lange Ladezeiten strapazieren die Geduld des Nutzers, die Gedanken schweifen ab und er muss sich neu fokussieren. Obwohl ein Nutzer beispielsweise durch lange Ladezeiten bei einer Online-Reisebuchung insgesamt nur 100 Sekunden verliert, kann das als so frustrierend empfunden werden, dass er seine nächste Buchung lieber im Reisebüro tätigt und das trotz 10 Minuten Anfahrtszeit.

Defizite der Usability einer Web-Applikation führen zum Kundenverlust, zum Imageverlust und letztendlich zum Geldverlust. Mangelnde Usability kann für ein paar Prozente Umsatzeinbußen oder aber auch für das völlige Scheitern einer guten Geschäftsidee verantwortlich sein. Der Zusammenhang zwischen Usabality und Erfolg ist durch eine Reihe von Studien quantitativ belegt. Oftmals werden durch geringfügige Änderungen an der Web-Applikation erstaunliche Effekte erreicht.

weiterführende Links:
Jakob Nielsen, Web-Applikation Usability Guru
http://www.useit.com/
DIN EN ISO 9241, sehr umfangreiche Internationale Norm für Hard- & Software-Ergonomie, der folgende Link führt zu einem Übersichtsartikel
http://www.userfocus.co.uk/articles/ISO9241.pdf
Usability Studien und ROI (Return of Investment) Aussagen
http://www.usabilityfirst.com/roi/studies.txl

W

W3C

Dahinter verbirgt sich das "World Wide Web Consortium": eine Expertengruppe die 1994 vom Erfinder des World Wide Webs, Tim Berners-Lee, ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich dabei um einen Interessenverbund von Firmen, die im Internet aktiv sind. Das W3C berät über Web-Standards und legt diese verbindlich fest.

weiterführende Links:
Hompage des W3C
http://www.w3c.org

Webhosting

Der Begriff Webhosting umschreibt die Bereitstellung von Speicherplatz auf einem Rechner (Server) durch einen Provider. Dieser Speicherplatz wird dazu genutzt, Webdokumente zum Abruf im World Wide Web bereitzustellen. Webhosting ist eine sehr wirtschaftliche Möglichkeit, im World Wide Web präsent zu sein.
Eine kostspieligere Alternative stellt ein dedizierter Server dar, bei dem man einen kompletten Server mit fast vollständigem administrativem Zugriff zur Verfügung gestellt bekommen kann.

Webpage

Englische Bezeichnung für "Webseite". Eine Webpage ist genau ein Dokument einer Website.

Website

Englische Bezeichnung für "Webangebot". Unter Website versteht man die Gesamtheit aller Seiten eines Internetangebotes, die unter einer bestimmten Internetadresse (Domain) abgerufen werden können.

Webservice

Ein Web Service stellt den technischen Dienst für ein gegebenes Subsystem zur Verfügung. Diese Leistungen sind im allgemeinen über ein HTTP-basiertes Protokoll (wie SOAP, XML-RPC, HTTP) verfügbar, haben eine dedizierte Syntax (wie XML oder HTML) und eine verbreitete Semantik.

World Wide Web (WWW, Web)

Englische Bezeichnung für "weltweites Netz". Das "World Wide Web" ist die Teilnahme aller Rechner im Internet, die über HTTP vernetzt sind und HTML-Dokumente miteinander austauschen können.
Das "World Wide Web" existiert seit 1993 und machte das Internet populär. Durch seine einfache Bedienung und vor allem seinen multimedialen Fähigkeiten verdrängte es schnell die bisherigen Internet-Dienste. Oft wird das "World Wide Web" mit dem Internet gleichgesetzt - jedoch ist es nur ein Teil davon.
Der Zugriff auf die Informationen und deren Darstellung erfolgt über einen Browser, wie z.B. Internet Explorer, Mozilla, Netscape oder Opera (u.v.m.).

X

XHTML - Extensible HyperText Markup Language

XHTML 1.0 ist eine Erweiterung des HTML 4.0-Standards auf der Basis von XML. Alle Elemente von HTML 4.0 sind in XHTML 1.0 so definiert, dass sie den Vorgaben und Anforderungen von XML entsprechen. XHTML 1.0 ist somit eine Anwendung von XML.
Das Prinzip der Trennung von Inhalt und Gestaltung findet hier erstmalig Anwendung: XHTML enthält den Inhalt in strukturierter Form, CSS enthält die Regeln für die Gestaltung dieser strukturierten Form. XHTML ist somit eng mit CSS verknüpft.

XML - Extensible Markup Language

XML ist eine Meta-Sprache zur Definition von Markup-Sprachen und setzt sich immer mehr als Basis für den Datenaustausch durch. Im Gegensatz zu HTML ermöglicht XML die Definition und Nutzung eigener Tags und Attribute, dadurch kann das statische HTML erweitert werden. XML ist nur für die Strukturierung der Daten zuständig, während die Ausgabe über XSL realisiert wird.
Um XML-Seiten ansehen zu können, benötigt man einen modernen Web-Browser, der XML unterstützt. XML-Applikationen eignen sich als plattform- und softwareunabhängiges Austauschformat für Daten zwischen verschiedenen Programmen und Rechnern.

XML-RPC - XML Remote Procedure Call

XML-RPC ist eine Spezifikation, die es Software auf unterschiedlichen Systemen erlaubt, Funktionsaufrufe über das Internet durchzuführen, also über das Intenet miteinander zu kommunizieren. Es benutzt HTTP als Transportprotokoll und XML als Datenformat (Encoding).
Das Protokoll ist so konzipiert, dass es das Übermitteln, Verarbeiten und Zurückliefern komplexer Daten erlaubt und doch möglichst einfach aufgebaut ist. XML-RPC ist vergleichbar mit SOAP (Simple Object Access Protocol), welches zwar sehr spezielle Anforderungen erfüllt, und auch wesentlich komplizierter in der Handhabung ist. Für viele Anwendungen erweist sich XML-RPC als völlig ausreichend.

XSL - Extensible Stylesheet Language

XSL ist eine Meta-Sprache zur Definition von Formatvorlagen und ist für die konkrete Ausgabe der Daten zuständig. Mit XSL wird es möglich, eigene Stylesheets speziell für jedes beliebige Ausgabegerät zu definieren.
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